EXPRIS optimiert die Lagerprozesse bei Walter Meier (Fertigungslösungen) AG

Mit SAP Warehousemanagement hat Expris AG die Lagerprozesse innert 3 Monaten optimiert und die Prozesse in den SAP Standard zurückgeführt.

Ausgangssituation

Die gesamte Lagerlogistik war im Zentrallager mit SAP Inventory Management mit mehreren Lagerorten abgebildet. Dies führte dazu, dass die Stammdatenpflege für Materialstämme aufwendig und unübersichtlich wurde. Einige Funktionen wurden in der Kundenauftragsserfassung oder der Materialstammdatenpflege kundenindividuell dazu programmiert. Trotz dieser Anpassungen blieb der Funktionsumfang von SAP IM beschränkt und unflexibel. Die über Jahre gewachsene Lösung entsprach nicht mehr den Anforderungen effizienter und optimierter Lagerprozesse. Zudem erschwerte ein 4-Augenprinzip eine effiziente Abwicklung der Ein- und Auslagerprozesse.

Lösung

Die unflexible und unübersichtliche Lagerstruktur in IM wurde komplett in SAP Warehouse-management (WM) überführt und auf ein IM-Lager reduziert. Die Umsetzung erfolgte in SAP Standard. Auf kundenindividuelle Entwicklungen wurde verzichtet.

Dank SAP-WM können die Lagerprozesse effizient, flexibel und transparent abgewickelt werden. Die Materialstammdatenpflege vereinfacht sich wesentlich. Dank den Ein- und Auslagerstrategien wird die Lagerhaltung optimiert und effizient gestaltet. Mit den EXPRIS Standardmigrationstools auf Excel-Basis gestaltete sich die Datenmigration der Materialstämme und der Bestände einfach.

Zusätzlich werden Materialien in Schnell- und Langsamdreher eingeteilt. Diese Einstellungen sind bereits aktiv und eine Optimierung der Lagerhaltung kann fortlaufend im produktiven Betrieb durchgeführt werden. Für diese Umstellungen braucht es die EXPRIS nicht mehr. Dies kann durch den Lagerverantwortlichen selbstständig ausgeführt werden. Die Systemeinstellungen sind vorbereitet und die Umstellungen laufen lediglich über eine Anpassung von Stammdaten.

Das 4-Augen Kontroll-Prinzip wurde abgeschafft und mobile Scanner sind nun im Einsatz.  Mit dem Einscannen von Barcodes auf den Lagerplätzen und den gekennzeichneten Materialien kann sichergestellt werden, dass Fehleinlagerungen oder Fehlkommissionierungen auf ein Minimum reduziert werden.

Die Scanner laufen mit dem Betriebssystem Android. Eine kostspielige Middleware wird nicht mehr benötigt. Die Scanner sind auf SAP-Standardfunktionalitäten aufgesetzt. Die Screens auf den mobilen Geräten sind einfach auf die Kundenbedürfnisse einzustellen. Programmierkenntnisse sind dazu nicht notwendig.

Eckdaten

Projektdauer : 3 Monate
Anzahl Materialien im Lager: 23000
Anzahl Lagerplätze: 12000
Lagerfläche: 10000 M2
Anzahl Lagermitarbeiter: 5
Anzahl Scanner: 4
Anzahl Scannerdialoge 12


Schlusswort

Dank einer intensiven und konstruktiven Zusammenarbeit haben wir gemeinsam das Projekt pünktlich und innerhalb des Budgets abschliessen können. Wir danken allen Projektbeteiligten für die grossartige Arbeit.